Stärkung der Partnerschaft zwischen Hochschulen, Internationalen Organisationen und dem Eidgenössischen Departement für Auswärtiges (EDA) für eine aktive Rolle der Schweiz in der UNO

 

Die Akademische Platform Schweiz UNO wurde auf Initiative der Politischen Abteilung III des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegehnheiten (EDA) entwickelt. Es bezweckt den Aufbau eines schweizweiten Netzwerks für die UNO-Forschung. Dieses soll den Informationsaustausch fördern, namentlich durch die Organisation einer Jahreskonferenz, und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, internationalen Organisationen mit Sitz in der Schweiz und dem EDA in den Bereichen stärken, welche die UNO betreffen.

Mit der Akademischen Platform Schweiz UNO sollen bestehende Partnerschaften gestärkt und mögliche Snergien besser genutzt werden, indem die Forschung über die UNO und die internationalen Organisationen vor allem in den Bereichen gefördert wird, die für die Anliegen und Initiativen der Schweiz sowie für die Aktivitäten der internationalen Organisationen in der Schweiz von besonderem Interesse sind. Durch die qualitative Verbesserung der akademischen Rahmenbedingungen trägt die Akademische Platform Schweiz UNO zur Attraktivität des internationalen Genf und zur Erhaltung seiner Funktion als wichtige Plattform für die multilaterale internationale Zusammenarbeit bei. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Schweizer Gaststaatpolitik.

Mit dem Netzwerk soll:

  • Ein Mehrwert geschaffen werden durch einen verstärkten Informationsfluss, namentlich mit einer besseren Information und Einbindung der Zivilgesellschaft,

  • den Austausch zwischen Diplomatie und Wissenschaft fördern. Als Lehranstalten sind die Universitäten und Hochschulen wichtige Partner bei der Information der Bevölkerung. Ihre Aktivitäten im UNO-Bereich ergänzen die Bemühungen des EDA,

  • die aktive Rolle der Schweiz in der UNO gefördert werden (durch Bereitstellung von Fachwissen),

  • der Schweizer Nachwuchs gefördert werden (durch Information über berufliche Möglichkeiten in den internationalen Organisationen).

Damit UNO Academia diese Herausforderungen bewältigen kann, hat das Netzwerk Ansprechpartner in vielen Schweizer Universitäten. Zudem verfügt es über folgende Organe und Instrumente:

  • Ein wissenschaftliches Sekretariat, das als administrative Anlaufstelle zur Stärkung der erwähnten Synergien fungiert und am Graduate Institute of International and Development Studies  angesiedelt ist. Es bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an und spielt insbesondere bei der Anregung des Informationsaustausches eine Rolle.

  • Ein Internetportal als Plattform für den Austausch über Forschungsarbeiten zu den von der UNO abgedeckten Bereichen, zu den Aktivitäten der Schweiz in der UNO sowie den Aktivitäten des Forschungsnetzwerks.

  • Eine akademische Jahreskonferenz, an der Wissenschafter, namhafte Akteure des Systems der Vereinten Nationen sowie Persönlichkeiten aus der Schweizer Politik teilnehmen. Damit soll ein Beitrag zur Vertiefung der Debatten über die grossen UNO-Themata in der Schweiz geleistet werden.

  • Einen Beirat, der mit der Anregung des Forschungsnetzwerks beauftragt ist.

  •  Expertise, dies sind Vorträge von Spezialisten zu aktuellen Themen, welche im Zusammenhang mit der UNO stehen. Den kurzen Vorträgen folgen Diskussionen zwischen der/-m RednerIn und dem Publikum.